Aus der Fitnesstrainer A-Lizenz Ausbildung: Intensitätstechniken im Krafttraining
Intensitätstechniken sind die Werkzeuge, um systematische Trainingsmethoden zu entwickeln. Sie können sich abwechseln oder miteinander kombiniert werden. Ziel ist ein schnelles Erreichen des Trainingszieles und ein verletzungsfreies Training.
Zu den Trainingsintensitäten gehören z. B. Supersätze, Statische Kontraktion, Negativwiederholungen, Reduktionssatz (Dropsatz), Teilwiederholungen, Stop & Pull, Partielle Wiederholungen, Erzwungene Wiederholungen.

Supersätze
Bei Supersätzen werden 2 Sätze zweier unterschiedlicher Übungen miteinander kombiniert. Die beiden Sätze werden ohne Pause durchgeführt und verschmelzen somit zu einem Supersatz. Dabei kann man mehrere Varianten wählen.

Vorauserschöpfungssupersatz:
Beim Vorauserschöpfungssupersatz wird erst eine Isolationsübung in der Stretch- oder Kontraktionsposition ausgeführt und anschließend, mit einer geringstmöglichen Pause, eine Grundübung der vorher trainierten Muskelgruppe.

Nacherschöpfungssatz:
Es wird erst ein Satz der Grundübung ausgeführt und anschließend ein Satz in der Stretch- oder Kontraktionsposition.

Postaktivierungssupersatz:
Hierbei geht man davon aus das ein antrainierter Muskel nach einer Pause von höchstens 30sek besser arbeitet als ein lediglich aufgewärmter Muskel. Die Synchronisation wird verbessert und somit kann mehr Leistung abgerufen werden. Es wird somit ein Arbeitssatz absolviert und nach wenigen Sekunden der eigentliche Satz trainiert.

Antagonistische Supersätze:
Bei antagonistischen Supersätzen wird jeweils ein Satz des Agonisten ohne Pause mit einem Satz des Antagonisten kombiniert.

Intensitätstechniken im Krafttraining
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